KDFB Kirchdorf
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Spritueller Impuls

Dir vertraue ich mich an

 

Haben Sie sich schon daran gewöhnt, nicht planen zu können? Werde ich liebe Menschen, die etwas weiter entfernt wohnen, endlich wiedersehen? Werde ich meinen Geburtstag mit Freundinnen und Freunden feiern können? Wird eine Veranstaltung im Frühjahr stattfinden? – Alles unsicher. Viel schwerer als diese Alltagsentscheidungen wiegen die Sorgen um Leben und Gesundheit, Arbeitsplatz und Auskommen.

Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, was wir moderne Menschen alles nicht in der Hand haben trotz der Fortschritte in Technik und Wissenschaft. Wir haben gemeint, wir könnten uns absichern, gut planen und vorsorgen für unser Glück. Jetzt brauchen wir andere Begabungen, um das Leben zu bestehen.

Sich geborgen und gehalten wissen bei Gott – können wir das noch? Können wir es wieder lernen? In den Psalmen der Bibel haben Menschen, die noch viel unsicherer lebten als wir heute, starke Worte des Vertrauens auf Gott ausgesprochen:

„Bei Gott allein wird ruhig meine Seele, von ihm kommt mir Rettung.
Er allein ist mein Fels und meine Rettung, meine Burg,
ich werde niemals wanken.“ (Ps 62,2-3)

Gehen wir in das neue Jahr mit der Hoffnung, dass vieles sich zum Besseren wenden wird, dass wir die Pandemie bewältigen und wieder sicherer leben können. Gehen wir aber vor allem mit dem Vertrauen auf Gott. Dann könnte unser Psalm etwa so klingen:

Gott, du bist mir nahe,
du weißt um mich in meinen frohen und meinen schweren Stunden.
Meine Angst und meine Unsicherheit kann ich dir anvertrauen.
An dir kann ich mich festhalten. Du wirst mich niemals fallen lassen.
In deiner Hand liegt mein Heute und mein Morgen.
Dir vertraue ich mich an.

Birgitt Pfaller

Foto: Pexels auf Pixabay

 

 

 


Mit freundlicher Genehmigung vom Diözesanverband Regensburg und Frau Birgitt Pfaller!

 

 

 

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